LBV Vogel- und Umweltstation Regenstauf und Bezirksgeschäftsstelle Oberpfalz

 

Kontakt
Masurenweg 19
93128 Regenstauf
Tel.: 09402/7899570
Fax.: 09402/78995713
e-mail: oberpfalz@lbv.de

 

Geben Sie der Vogel- und Umweltstation Regenstauf eine Zukunft

Ferdinand Baer, fachlicher Leiter der Station, hält einen verletzten Uhu im Arm

Wir brauchen Ihre Hilfe

10.05.12: Die LBV Vogelstation wird immer bekannter. Um mehr als 500 gefiederte Patienten haben wir uns im letzten Jahr gekümmert. Ganz aktuell versorgen wir zum Beispiel einen Storch: er wurde mit Schrot beschossen!

Der ständig steigende Aufwand für Futter und medizinische Versorgung überseigt unsere Kapazitäten.

Bitte helfen Sie uns jetzt mit Ihrer Spende!

>> mehr zur Vogelstation Regenstauf

 

Filmportrait der Vogelstation

Ein Film sagt mehr als 1.000 Worte. 

Lernen Sie die Vogelstation, ihre Patienten und die MitarbeiterInnen kennen. Erleben Sie die Emotionen, wenn ein wieder gesunder Vogel frei gelassen werden kann (Ausschnitt aus der Unkrautsendung vom 3.4.2012)

Neue Bundesfreiwillige in der Vogel-Auffangstation

Julia Tauer zeigt Besuchern die Station (Bild: W. Enzmann/MZ)

Julia Tauer pflegt nicht nur Vögel

18.11.11: Immer mehr Bundesfreiwillige engagieren sich beim LBV für Bayerns Natur - und leisten damit einen großen Beitrag für die Gesellschaft. Auch die Regensburgerin Julia Tauer wollte sich im Naturschutz einbringen. Am BFD beim >>LBV Regenstauf gefallen ihr nicht nur die Seminare und Fortbildungen. Sie kann hier auch eigene Ideen einbringen und Projekte anschieben. Und auch der Alltag ist abwechslungsreich: Besuchern die Volieren mit den Patienten der Vogelstation zeigen, Kindern den richtigen Umgang mit dem Mikroskop beibringen und auch ganz handfest im Rahmen der Biotop-Pflege Wiesen mähen. >>Mehr zum BFD beim LBV

Was macht eigentlich eine "Auffangstation"?

Ein gesundeter Bussard wird freigelassen (Bild: F. Baer)

LBVler retten Vogel-Leben

14. Juli 11: In der Umwelt- und Auffangstation des LBV in Regenstauf brummt's: Über 300 Vögel konnten die vielen Helfer um Ferdinand Baer im ersten Halbjahr aufnehmen. 120 von ihnen wurden schon wieder gesund in die Freiheit entlassen. Es handelt sich v.a. Opfer von Scheiben- und Autoanflügen und natürlich Stromopfer, die an immer noch ungesicherten Masten verunglücken. Viele Schulklassen kommen und schauen den Pflegern über die Schulter. >>mehr über die Station

>>Aktuellen Bericht als pdf lesen (1 MB)


Lokal denken – global handeln?

Austellungstafeln und Exponate (Bilder: C. Stierstorfer)

Ausstellung über den internationalen Handel mit geschützten Arten

03.02.11: Ausstellungseröffnung an der Vogel- und Umweltstation Regenstauf: Vom Affen- und Krokodilschädel bis hin zu Kakteen und Leopardenfellen, es ist kaum vorstellbar, was Menschen alles nach Deutschland schmuggeln.

Häufig wissen die Reisenden gar nicht, dass sie mit ihren Souvenirs nationale und internationale Gesetze verletzen. Am Zoll erfolgt dann das böse Erwachen. 

Zwei Zollämter haben dem LBV Präparate von verschiedensten Tieren und Pflanzen der verschiedensten Artengruppen zur Verfügung, die wegen fehlender Papiere eingezogen wurden. In der LBV-Vogel- und Umweltstation landen zudem jährlich neben mehreren hundert gefiederten einheimischen Patienten auch einzelne z.T. exotische Vögel, die von Polizei und Naturschutzbehörden aus illegaler Haltung beschlagnahmt wurden. Sie finden beim LBV eine Bleibe finden.

Die Ausstellung gibt einen Überblick über das Schmuggelgut. Sie informiert über die Folgen des illegalen Handels. Zudem gibt sie Tipps, wie man als Tourist Konflikte mit dem Gesetz vermeiden kann.

Die Ausstellung zeigt 30 Exponate als Beispiele für den illegalen Handel und die damit verbundene Problematik. Es besteht zudem die Möglichkeit, in den Volieren der Vogelstation die „Dauergäste“ anzusehen, die aus illegaler Haltung von den Behörden beschlagnahmt worden sind, z. B. eine Schneeeule oder einen Fleckenuhu. Die Konzeption und Realisierung der Ausstellung wird vom Umweltstationenfonds des Bayerischen Umweltministeriums gefördert. Eintrittszeiten sind Mo-Fr während der Geschäftszeiten der Umweltstation (9-16 Uhr), sowie auf Anfrage auch außerhalb dieser Zeiten.

 

 

Die Geschichte der Umweltstation seit 2006

Aus einer Vogelauffangstation entstanden

In Regenstauf entstand seit 2006 unter Mitwirkung zahlreicher ehrenamtlicher LBV-Mitwirkender und mit Unterstützung staatlicher Stellen Zug um Zug eine neue Vogel- und Umweltstation. Ermöglicht wurde dies durch die Unterstützung des Marktes Regenstauf, des Landkreises Regensburg und des Freistaates Bayern, sowie durch Mittel der Europäischen Union (Leader+).

In Regenstauf ist seit 2008 auch die LBV-Bezirksgeschäftsstelle Oberpfalz untergebracht.

Seit Jahrzehnten betreut Karl Büchl aus Regenstauf Vögel, aus welchen Gründen sie auch zu ihm gebracht werden. Seien es Verkehrsopfer, beschlagnahmte Tiere aus illegaler Haltung, oder "Scheibenopfer": Ziel ist, die Tiere nach der Genesung wieder in die Freiheit zu entlassen.

Nach der Kündigung des alten Geländes der Vogelstation im Jahre 2006 durch den Vermieter konnte eine neue Station mit Unterstützung des Marktes Regenstauf am Masurenweg entstehen. Sehen sie hier die wichtigsten Stationen:

Regenstauf im Juli 2009 offiziel eingeweiht

Regenstauf im Juli 2009 offiziell eingeweiht

06.07.09: Hochrangige Gäste waren gekommen: Staatsminister Dr. Markus Söder, Regierungsvizepräsident Johann Peißl, Landrat Herbert Mirbeth, Bürgermeister Siegfried Böhringer sowie 100 weitere geladene Gäste waren bei der Einweihung der LBV-Umweltstation Regenstauf dabei. Sie wurde aus LEADER-Zuschüssen, Fördermitteln des Bayerischen Umweltfonds und zahlreichen Spenden finanzierte. Dr. Markus Söder konnte bei dieser Gelegenheit einen Turmfalken in die Freiheit entlassen, sowie den Steinadler „Ambra“ bewundern, der tags darauf ebenfalls freigelassen wurde.

Regenstauf als Umweltstation ausgezeichnet

(Bild: W. Nerb)

12.08.2008: Vor zahlreichen geladenen Gästen überbrachte Umweltminister Dr. Otmar Bernhard persönlich die Nachricht, dass die Vogelstation des LBV in Regenstauf als 43. bayerische Umweltstation anerkannt ist. Damit erfüllt die LBV-Station die strengen Kriterien, die das bayerische Umweltministerium an Umweltstationen legt.

„Die Anerkennung ist ein sichtbares Zeichen für die hervorragende pädagogische Arbeit, die der LBV hier in Regenstauf leistet“, so Staatsminister Bernhard wörtlich. Neben klassischen Umweltbildungsangeboten zu den Themen Wald, Wasser, Wiese zeichnet sich die Umweltstation Regenstauf durch die Pflege von über 700 verletzten Vögeln pro Jahr aus, die hier gesund gepflegt und wieder in die Freiheit entlassen werden.

Therapieprojekt „Phönix“

Aus dieser langjährigen Arbeit ist ein Therapieprojekt entstanden, bei dem verhaltens-auffällige Kinder in die Pflege der verletzten Greifvögel mit einbezogen werden und durch diese Übernahme von Verantwortung das eigene Selbstvertrauen stärken. Therapeuten und Eltern sind gleichermaßen überzeugt von der positiven Wirkung der Maßnahmen auf die Kinder, die im Rahmen der Therapie ein positives Selbstbild entwickeln können.

Nachhaltiger Entwicklung verpflichtet

„All die Aktivitäten der Umweltstation Regenstauf“, so Wolfgang Nerb, der Leiter der 8. anerkannten Umweltstation des LBV, „dienen dazu, die Menschen in der Region auf dem Weg zu nachhaltiger Entwicklung zu begleiten“. Die Besucherinnen und Besucher können sich Wissen und Werte aneignen sowie Verhaltensweisen und Lebensstile erlernen, die notwendig sind zur Gestaltung einer zukunftsfähigen Gesellschaft.

Bilder von der Auszeichnung

Bilder von der Auszeichnung (Bilder: Nerb, StMUGV. Klick vergrößert):

Spatenstich für neue Umweltstation

Symbolischer Spatenstich durch Architekt Wolfgang Neuwald, (von links), Landrat Herbert Mirbeth, Karl Büchl, Bauunternehmer Meierhofer junior und senior sowie Ernst Seidemann vom LBV. (Bild: Butorac)

Vielseitiges Zentrum in Regenstauf

März 2008: Was vor gut drei Jahren aus der Not heraus von Bürgermeister Dagobert Knott beherzt in die Hand genommen wurde, kann man als Erfolgsstory bezeichnen: Knott sorgte damals mit großem Engagement und der Unterstützung aller Markträte dafür, dass die heimatlos gewordenen kranken Vögel der Vogelpflegestation bald möglichst auf dem gemeindeeigenen Gelände am Masurenweg ein neues Zuhause fanden. Zunächst hatte niemand daran geglaubt, dass auch die Idee einer zentralen Umweltstation und Geschäftsstelle
für die Oberpfälzer Vogelschützer realisierbar wäre. Dank der teilweisen Finanzierung durch EU-Gelder aus dem Leader-Programm für strukturschwache Gebiete und Spenden im fünfstelligen Bereich blickt Wolfgang Nerb, Geschäftstellenleiter des Bezirks Oberpfalz im LBV, anlässlich des Spatenstichs für das ehrgeizige Projekt optimistisch in die Zukunft. „Wir werden auch die fehlende Summe zusammen bekommen.“

Er kann guter Dinge sein angesichts der Besucherzahlen der Vogelstation von Karl Büchl. Mit über 100 Gruppen jährlich stellt er selbst staatlich anerkannte Umweltstationen in den Schatten. „Wir bieten von Umweltbildung bis zu Tiertherapieprojekten ein einmaliges Programm“, erläutert er nicht ohne Stolz die Aktivitäten der zukünftigen Umweltstation. „Der Bau ist ein umweltfreundlicher Holzrahmenbau mit Pelletsheizung“, erklärte Architekt Wolfgang Neuwald das geplante Pultdachgebäude. Der Veranstaltungssaal,
ein lichtdurchfluteter Glasvorbau und ein überdachtes grünes Klassenzimmer ließen keinen Wunsch an zeitgemäße Tagungs- und Schulungsräume für Jung und Alt offen. Umweltfreundlich ist auch der Tiefbau: „Wir verzichten auf Aushub, die Bodenplatte hat frosttiefe Fundamente und eine Glasschüttung aus Altglas als Isolierung“, erklärte Unternehmer Meierhofer die Bauarbeiten, die nun endlich losgehen können.

Und dank der nur rund sechsmonatigen Bauzeit eines Holzbaus können
Karl Büchl und die Vogelschützer voraussichtlich schon zur Regionalwoche
Anfang September die Einweihung ihrer Umweltstation feiern.

Ihr Ansprechpartner

Dr. Dipl.-Biol. Christian Stierstorfer
(ab Oktober 2009, vorher Dipl.-Geogr. Wolfgang Nerb)
Bezirksgeschäftsstelle Oberpfalz
Masurenweg 19
93128 Regenstauf
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