Unser „Phoenix“-Projekt

Training mit einem Falken; Foto: LBV Oberpfalz
Training mit einem Falken; Foto: LBV Oberpfalz

Das psychotherapeutische Greifvogel-Therapiekonzept „Phoenix – Kindern und Jugendlichen Flügel verleihen“ wurde 2008 als Modellprojekt der Umweltstation erstmalig durchgeführt. Seither arbeiten wir mit einer Regensburger Facharztpraxis zusammen. 

 

Kinder und Jugendliche im Alter von 8-18 Jahren mit verschiedenen Störungsbildern (ADS/ADHS, Angststörungen, depressive Störungen, Störungen des Sozialverhaltens und posttraumatisches Belastungssyndrom) arbeiten unter Anleitung eines Falkners sowie eines Therapeuten für Kinder- und Jugendpsychiatrie mit einem zu betreuenden Greifvogel, der anschließend wieder ausgewildert wird.

 

Über den „gefiederten Patienten“ erschließen sich dem Kind oder Jugendlichen ökologische Zusammenhänge und das Thema Gefährdung und Schutz bedrohter Arten. Soziale Kompetenzen wie Bereitschaft zur Übernahme von Verantwortung, Hilfsbereitschaft, Reflexion der eigenen Gefühle und der Aufbau von Werten werden hierdurch gefördert.

 

Durch die Arbeit mit den Betreuern wird ebenso erlernt, Kontakte zu Mitmenschen zu gestalten. Dies verbessert neben dem Selbstbewusstsein ebenso das Umweltbewusstsein. Da auf eine enge Zusammenarbeit mit den Familien der Kinder und Jugendlichen Wert gelegt wird, kann auch hier in der sozialen Umgebung eine Sensibilisierung und Interessensteigerung im Bereich der Umweltbildung und Bildung für Nachhaltigen Entwicklung erreicht werden.

 

Subjektive, also von den Kindern selbst und ihrem sozialen und therapeutischen Umfeld feststellbare und  objektiv messbare Ergebnisse (Schule, Hort, psychologische/psychiatrische Facharztpraxis) ergaben, dass die Greifvogeltherapie ein effizientes Therapiemodell für die Behandlung der genannten Krankheitsbilder ist. 

 

 

 

© Landesbund für Vogelschutz in Bayern e.V.
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