Unsere LBV Vogelauffang und -pflegestation

Schnelle Hilfe für verletzte Vögel und verwaiste Jungvögel

Das LBV-Zentrum am Masurenweg, Foto Ch. Bauer
Die LBV-Vogelauffangsstation; Foto Ch. Bauer

In der Vogelauffang und -pflegestation des LBV werden verletzte Vögel gesund gepflegt und verwaiste Jungvögel aufgezogen. Unser Ziel ist, die Tiere baldmöglichst wieder in die Freiheit zu entlassen.

Unser "Vogel-Krankenhaus" gibt es in Regenstauf seit gut 25 Jahren, seit 2006 sind wir am Masurenweg beheimatet. Rund 800 Patienten haben wir alleine im Jahr 2015 versorgt. Die Verbindung einer Vogelauffangstation mit einer staatlich anerkannten Umweltstation ist bayernweit einmalig! Hier können unsere Besucher die Arbeit des LBV unmittelbar kennenlernen. Sie erfahren, warum bestimmte Vogelarten immer seltener werden und was der Mensch dagegen tun kann. >>> lesen Sie mehr!


Jungvogelzeit: "Finger weg und abwarten"

Klein, aber nicht immer hilflos - hier ein Grünfink; Foto: R. Sturm
Klein, aber nicht immer hilflos -  hier ein Grünfink; Foto: R. Sturm

Endlich hat der Frühling Einzug gehalten. Auch bei den Vögeln im Garten herrscht jetzt wieder reger Betrieb. Das Brutgeschäft ist in vollem Gange und die Nester in den Kinderstuben füllen sich allmählich. Doch kaum sind die ersten Küken ausgeschlüpft, häufen sich schlagartig die Meldungen über scheinbar verlassene und hilflose Jungvögel. Christoph Bauer, Leiter der LBV Vogel- und Umweltstation Regenstauf, rät Vogelfreunden: „Am besten erst einmal abwarten!“

 

Wenn eine kleine flaumige Amsel auf einer Wiese tollpatschig umhertapst, werden viele Zeitgenossen von einem starken Helfertrieb ergriffen. Wenn das Junge noch dazu quiekt, greift so mancher zum Telefonhörer, um die Vogelrettung zu informieren. Alleine in der Vogelauffangstation des LBV in Regenstauf wurden im vergangenen Jahr über 250 Jungvögel eingeliefert, mehr als die Hälfte aller Patienten. Doch das ist nicht immer nötig und sinnvoll.

Was sich für menschliche Augen scheinbar dramatisch darstellt, ist ein ganz natürliches Verhalten. Die junge Amsel ruft einfach nach ihren Eltern, sie ist weder verletzt noch aus dem Nest gefallen. Gerade bei Amseln, aber auch vielen anderen Arten  ist es völlig normal, dass diese noch vor der Flugfähigkeit ihr Nest verlassen und am Boden hüpfen. Der Grund: das Nest wird für die heranwachsenden Tiere einfach zu eng.

 

Betteln ist kein Hilferuf!

Die Elterntiere sind dabei stets in der Nähe, um die Tiere noch so lange zu versorgen, aber auch zu bewachen, bis diese selbständig sind. In der Regel kommen die Altvögel innerhalb einer halben Stunde wieder zurück, um ihr Junges zu füttern. „Wer nun in guter Absicht, aber dennoch falsch verstandener Fürsorge die Tiere mit nach Hause nimmt, tut ihnen damit keinen Gefallen – im Gegenteil: man entreißt sie der Obhut der Eltern“, erklärt Christoph Bauer. Am besten ist es, mindestens zwei Stunden zu warten und den Vogel aus ausreichender Entfernung zu beobachten.

 

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Weitere Tipps und Infos für Jungvögel

Auf seiner Homepage hat der LBV wichtige Tipps zum Umgang mit Jungvögeln zusammengestellt. Wer einen offenkundig verletzten Vogel findet, sollte sich an die LBV Vogel- und Umweltstation Regenstauf wenden. Für Notfälle hat der Verband ein Telefon eingerichtet, das von einem Team ehrenamtlicher Helfer betreut wird. 


Ihre Spende für unsere gefiederten Patienten

Unsere ehrenamtliche Helferin Melissa Kellner lässt einen Habicht frei; Foto LBV
Unsere ehrenamtliche Helferin Melissa Kellner lässt einen Habicht frei; Foto LBV

Unsere Vogelauffang- und -pflegestation wird im wesentlichen durch Spenden und Patenschaften finanziert. Ohne das großherzige Engagement von Naturfreunden wäre der Betrieb unserer Einrichtung nicht möglich. 

Der tägliche Betrieb des "Vogel-Krankenhauses" kostet sehr viel Geld. Neben den laufenden Futterkosten haben wir hohe Aufwendungen für die medizinische Betreuung unserer Patienten. Nicht selten sind wir auch auch einmal 200 km Meter unterwegs, um einen verletzten Seeadler oder einen Uhu zu retten. 

Wir sind in der gesamten Oberpfalz bis nach Deggendorf, Landshut und Ingolstadt die erste Anlaufstelle für verletzte Vögel. Im Jahr 2015 hatten wir rund 800 Tiere zu versorgen!

Was können wir mit Ihrer Unterstützung leisten?

Mit Ihrer Spende von.......

  • € 10 können wir für einen Tag die Fütterungskosten begleichen
  • € 20 können wir die medizinische Versorgung eine Woche sicherstellen
  • € 30 können wie einen Tierarztbesuch mit Röntgenaufnahme und Erstversorgung eines verletzten Vogels finanzieren
  • € 40 ermöglichen Sie den Besuch einer Schulklasse bei  uns mit Führung durch die Vogelstation und Naturerkundung.

Mit Ihrer Patenschaft von.....

  • jährlich 50 € ermöglichen Sie die Pflege eines verletzten Vogels für ein Jahr inklusive Futter und tierärztlicher Versorgung

Mitgliedsbeiträge stellen den wesentlichsten Beitrag zu Finanzierung der Vogelstation dar!

Spendenkonto

LBV-Vogelstation

Raiffeisenbank Regenstauf

IBAN: DE75 7506 1851 0000 0490 34

BIC: GENODEF1REF



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© Landesbund für Vogelschutz in Bayern e.V.
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