Sumpfohreule & Co.: Halbjahresbericht 2018

(27.08.2018) - Die ersten sechs Monate des Jahres waren für das Team der Vogelauffangstation wieder sehr abwechslungsreich, aber auch mit viel Arbeit verbunden.

Ein wirkliches Highlight war eine Sumpfohreule, die wir im Sommer für eine Wochen versorgt haben. Die Tiere gelten in Bayern als ausgestorben. Auch mit dem umbau und der Erweiterung der Vogelstationshütte geht es gut voran: Die Wände sind alle gedämmt, Elektroleitungen sowie der Estrichboden verlegt. Nun folgen im Oktober die Fliesenlegerarbeiten und der Anstrich der Wände.

 

=> Hier geht es zum Halbjahresbericht der LBV-Vogelauffangstation


Neues Rekordjahr in der Auffangstation

Besuch des BR-Magazins "Unkraut"
Besuch des BR-Magazins "Unkraut"

(30.01.2018) - in der Vogelauffangstation Regenstauf gab es im vergangenen Jahr erneut einen Patientenrekord. Insgesamt 816 Wildvögel wurden vom LBV-Team 2017  gepflegt. Gegenüber dem Vorjahr ist das eine Steigerung um 20%.

 

Besonders bemerkenswert sind diese Zahlen, da wir aufgrund der Vogelgrippe im ersten Quartal fast zwei Monate lang keine Tiere annehmen durften.

 

Lesen Sie hier, aus welchen Gründen Vögel zu uns kamen und welche besonderen Gästen darunter sind.

>>> Jahresbericht der Vogelauffangstation 2017


Sparkasse Regensburg fördert Umbau der Vogelstation

Spendenübergabe an die LBV-Vogelstation; Foto Stadt Regensburg, Effenhauser
Spendenübergabe an die LBV-Vogelstation; Foto Stadt Regensburg, Effenhauser

(07.12.2017) -  Die Sparkasse Regensburg unterstützt die Arbeit der LBV Vogel- & Umweltstation in Regenstauf mit 10.000 Euro. Vorstandsvorsitzender Franz-Xaver Lindl und die Verwaltungsratsspitzen der Sparkasse, Landrätin Tanja Schweiger und Bürgermeisterin Gertrud Maltz-Schwarzfischer, haben dem Leiter Einrichtung, Christoph Bauer, heute die Spende übergeben. 

 

"Umweltschutz ist uns ein großes Anliegen", so Franz-Xaver Lindl. "Daher helfen wir gerne mit, dass die Einrichtung auch künftig bestmöglich arbeiten kann". Die Spende wird in die Sanierung und Erweiterung der Vogelstationshütte fließen. Dort werden Akutfälle und Jungvögel betreut. Die bisherigen Versorgungsräume stoßen baulich an ihre Kapazitätsgrenzen. Alleine im laufenden Jahr wurden über 800 Tiere hier aufgenommen.

"Neben einer energetischen Sanierung brauchen wir dringend einen separaten Ruheraum für verletzte Vögel sowie einen weiteren baulich getrennten Quarantäneraum, sagt Christoph Bauer, der sich sehr über die Spende freut.


Junge Wespenbussarde freigelassen

(22.09.2017) - Pünktlich zum astronomischen Herbstanfang konnten wir heute zwei junge Wespenbussarde freilassen. Das milde, sonnige Wetter war ideal, damit die beiden Tiere noch rechtzeitig ihren Flug in den warmen Süden antreten können.

Die Wespenbussarde kamen wenige Wochen zuvor aus den Landkreisen Neustadt und Amberg-Sulzbach. Die Alttiere haben die beiden Jungen vorzeitig alleine gelassen und haben selbst mit dem Zug nach Westafrika begonnen, wo sie überwintern.

Bei Wespenbussarden ist ein solches Verhalten nicht untypisch. Die zwei Jungen wurden vom Team der Vogelstation gut aufgepäppelt, so dass sie nun kräftig genug für die anstregende Reise sind.

Fotos (3) F. Baer
Fotos (3) F. Baer
Wie bei den bekannten Mäusebussarden sind auch diese Wespenbussarde sehr unterschiedlich gefärbt; Foto F. Baer
Der dunklere von beiden rastete kurz in der Wiese und flog dann elegant auf den nächsten Baum; Foto F. Baer

Vogelstation: Halbjahresbericht 2017

(03.08.2017) - Vor Kurzem erschien unser Bericht über das erste Halbjahr 2017. Bis Ende Juni wurden 441 gefiederte Patienten bei uns versorgt. 

>>> Lesen Sie mehr


BR-Sendung "Unkraut" am 19.06.2017

Thema Umweltkriminalitität - Freilassung Rotmilan

(07.06.2017) - Das Bayerische Fernsehen war heute mit der Sendung "Unkraut" zu Gast. Die nächste Ausgabe des Umweltmagazins dreht sich um das Thema "Umweltkriminalität".

Gerade in den letzten Wochen wurden erst wieder geschossene und (vermutlich) vergiftete Bussarde und Milane aus dem Raum Cham gemeldet. 

 

Das Kamerateam des BR suchte sich daher die LBV-Vogelstation in Regenstauf aus, um die kommende Ausgabe zu produzieren. Auch LBV-Vorsitzender Dr. Norbert Schäffer war mit dabei und legte im Interview mit Moderatorin Karin Kekulé die Position des Verbandes dar.

Am Ende des Drehtags ließ Falkner Ferdinand Baer einen Rotmilan frei, der in den vergangenen Wochen in Regenstauf versorgt wurde.

 

>>> Hier können Sie die Freilassung ansehen

 

>>> Hier geht´s zur Sendung "Unkraut"

Ferdinand Baer mit dem Rotmilan, der sich - ganz arttypisch - zunächst tot stellt; Foto LBV Oberpfalz
Der BR zeichnete beim LBV die Sendung des Magazins "Unkraut" vom 19. Juni 2017 auf; Foto LBV Oberpfalz

BFD-Stelle ab 01.11.2018 zu besetzen

Unser Freiwilliger Max beim Freilassen eines Fischadlers; Foto F.Baer
Unser Freiwilliger Max beim Freilassen eines Fischadlers; Foto F.Baer

Die Vogel- und Umweltstation bietet wieder einen Platz für den Bundesfreiwilligendienst. Die Stelle wäre ab November 2018 zu besetzen.

 

Nicht nur für Abiturienten, sondern auch für Hochschulabsolventen ist die Arbeit bei uns eine gute Möglichkeit, einen Naturschutzverband kennen zu lernen. Genauso freuen wir uns über aktive Menschen, die nach dem Ruhestand etwas Sinnvolles machen möchten.

Das Tätigkeitsfeld ist sehr vielfältig, nähere Informationen über die Arbeit beim LBV Regenstauf finden Sie auf der Plattform "Freiwillige im Naturschutz".

 

Die Mittelbayerische Zeitung hat schon mehrfach über unsere BFD-ler berichtet.

>>> Bericht vom April 2016

>>> Bericht vom Mai 2017.

 

Bewerbungen bitte an den Leiter, Herrn Christoph Bauer (09402 / 78995710 oder per Mail)


Misshandelte Wiesenweihe ausgewildert

Gleich geht´s los...; Foto F. Baer / LBV
...neues Leben in Freiheit; Foto F. Baer / LBV

(08.05.2017) - Vorgestern wurde einer unserer Langzeitpatienten wieder in die Freiheit entlassen: eine streng geschützte Wiesenweihe darf nun im Ochsenfurter Gau bei Würzburg fliegen.

 

Damit kehrt sie an ihren "Geburtsort" zurück. Im Juli 2015 wurde sie zusammen mit ihrem Geschwister (einem Männchen) schwer verletzt in einem Getreideacker gefunden. Ein Unbekannter hat beiden Tieren brutal die Federn gestutzt. Der Terzel wurde so schwer misshandelt, dass er später verendet ist.

 

Das Team der LBV-Vogelstation hat die Wiesenweihe nun fast zwei Jahre auf die Freiheit vorbereitet. Das Gefieder ist in der Zeit wieder gut durchgemausert. Nun wollen wir hoffen, dass die Dame auch bald ein passendes Männchen findet.

 

>>> hier ein Bericht der Main-Post vom 12.05.2017


Uhu nach drei Jahren wieder in Freiheit

(12.04.2017) - Vor wenigen Tagen konnte das Helfer-Team der Vogelstation wieder einen Uhu in die Freiheit entlassen. Das Tier wurde drei Jahre in Regenstauf versorgt. Nun ist er wieder fit und konnte in den Wäldern bei Teublitz in sein neues Leben starten.

Wieder in Freiheit (Foto F. Baer)
Der Uhu legte einen Bilderbuchstart hin (Foto F. Baer)

Jahresbericht 2016 der Vogelstation

Knapp 700 Tiere wurden in Regenstauf versorgt

678 Tiere wurden im vergangenen Jahr versorgt

(25.01.2017) - Auch das vergangene Jahr brachte für die Mitarbeiter und ehrenamtlichen Helfer der LBV-Vogelstation viel Arbeit mit sich. Es wurden 678 Tiere aufgenommen und gepflegt.

 

>>> Hier finden Sie unseren ausführlichen Jahresbericht 2016


10 Jahre Neubau des LBV-"Vogelkrankenhaus"

Und die Umweltstation feiert mit beim Tag der offenen Tür

(19.09.2016) - Am  Wochenende hat die LBV-Vogelauffangstation einen runden "Geburtstag" begangen: vor zehn Jahren wurde der Neubau am Masurenweg eröffnet. Im Rahmen eines Tags der offenen Tür wurde dieses Jubiläum nun gemeinsam mit unserer Umweltstation besonders gefeiert.

 

Auch die Mittelbayerische Zeitung berichtete im Vorfeld über das Jubiläum in der Vogelstation. Hier noch ein weiterer Bericht vom 21.09.2016 über den Tag der offenen Türe.

Bilder vom großen Festtag

Begrüßung der Gäste durch den Leiter des LBV-Zentrums, Christoph Bauer; Foto S. Peuser
LBV-Vorsitzender Dr. Norbert Schäffer spricht zu den Ehrengästen; Foto S. Peuser
Schon am Vormittag herrschte reger Betrieb; Foto Ch. Bauer
Kunstaktion: die Gäste malen ein großes Vogelbild, Foto S. Peuser
Unter den Gästen: MdL Margit Wild (zweite links stehend), Bürgermeister Siegfried Böhringer (daneben sitzend) und Stv. Landrat Willy Hogger (rechts sitzend); Foto S. Peuser
Spannender Moment: Gleich darf der Turmfalken losfliegen; Foto Ch. Bauer
Falkner Ferdinand Baer informiert über seinen Patienten...: Foto S. Peuser
..., der von Stv. Landrat Willy Hogger freigelassen wird; Foto S. Peuser
Die Besucher testen ihr Wissen; Foto S. Peuser
Das Spannweitenspiel bot so manchen "ha-Effekt"; Foto S. Peuser
Beim Spannweitenspiel gilt es, die richtigen Vögel einer bestimmten Spannweite zuzuorden, Foto S. Peuser
Die Besucher genossen die besondere Stimmung in Regenstauf; Foto LBV Oberpfalz
Im Laufe des nachmittags füllte sich das Vogelgemälde zusehends und findet nun seinen Platz in den Volierengängen; Foto S. Peuser
Sehr beliebt war wie immer auch die Tombola; Foto S. Peuser
Zum Schluss wurden die Gewinner des Vogelstationsquiz ausgelost; Foto S. Peuser

Ornithologische Besonderheit: weißgelbe Blaumeise

Hübsche Laune der Natur; Foto F. Baer
Fotos (2): F. Baer
Fotos (2): F. Baer

(31.05.2016) - Vergangene Woche haben wir in Regenstauf einen besondern Gast bekommen: eine leuzistische Blaumeise. Die Laune der Natur beruht auf einer Genmutation.

 

Leuzismus ist in abgestufter Form bei vielen verschiedenen Vogelarten nachgewiesen worden. Am besten sieht man das an weißen Flecken im dunklen Federkleid bei Amseln oder Staren. Es ist eine harmlose Defekt-Mutation, die einfach dazu führt, dass das Fell und die Federn weiß und die darunterliegende Haut rosa ist, da die Haut keine Melanozyten, also farbstoffbildende Zellen, enthält. Im Gegensatz dazu sind beim Albinismus die Zellen zwar vorhanden, aber unfähig, den Farbstoff Melanin zu bilden.

 

>>> Mehr Infos auf unserer LBV-Ratgeberseite


Gänsesäger-Nachwuchs in Regenstauf

Vogelstation pflegt zehn verwaiste Küken

Dieses Küken ist drei Tage alt; Foto Dieter Hopf
Dieses Küken ist drei Tage alt; Foto Dieter Hopf

(05.05.2016) - Seit Ende April hat die Vogelauffangstation ganz besondere Schützlinge in ihrer Obhut. Zehn junge Gänsesäger wurden in Bad Abbbach aufgegriffen. Hilflos irrten sie in dem Kurort umher. Trotz intensiver Suche konnten die Elterntiere nicht mehr gefunden werden.

 

Charakteristisch und namensgebend für Gänsesäger ist die hakenförmig gebogene Schnabelspitze. Mit den feinen Sägezähnchen halten sie Fische und andere Kleinlebewesen fest. Ungewöhnlich ist auch der Ort, an dem die Tiere brüten. Anders als die meisten Wasservögel brüten sie nicht in einem Uferröhricht, sondern in Baumhöhlen. Schon einen Tag nach dem Schlüpfen verlassen die Küken ihre Höhlen und springen 3-4 Meter in die Tiefe. Dank ihrer gut entwickelten Flügelstummel und großen Schwimmhäute können sie wie bei einem Fallschirm sicher zu Boden gleiten. Danach machen sich die Jungen zum nächstgelegen Gewässer auf und können sofort für mehrere Sekunden tauchen. Die Mutter nimmt die Kleinen dann auf ihrem Rücken huckepack.

 

Gänsesäger sind inzwischen recht selten, der Bestand hat sich aber in den letzten 20 Jahren deutlich vergrößert. In Bayern werden sie in der Roten Liste als "stark gefährdet" geführt. Bei uns gibt es etwa 420 -550 Brutpaare, nahezu alle südlich der Donau. Ursachen für die Gefährdung der Gänsesäger sind das Fällen von Höhlenbäumen, Flussverbauungen und Störungen durch Wassersport.

 

Die kleinen Gänsesäger sind nun groß und selbständig. Mitte Juli wurden sie in ihr Erwachsenenleben entlassen. Sie haben im Wildpark Hölllohe nun eine neue Heimat gefunden.

Begleiten Sie unsere kleinen Gänsesäger beim Erwachsenwerden:

04.05.2016; Foto H. Rank
04.05.2016; Foto H. Rank
04.05.2016; Foto H. Rank
04.05.2016; Foto H. Rank
10.05.2016; Foto H. Rank
10.05.2016; Foto H. Rank
10.05.2016; Foto H. Rank
10.05.2016; Foto H. Rank
10.05.2016; Foto H. Rank
10.05.2016; Foto H. Rank
15.05.2016; Foto H. Rank
15.05.2016; Foto H. Rank
11.06.2016; Foto H. Rank
11.06.2016; Foto H. Rank
11.06.2016; Foto H. Rank
11.06.2016; Foto H. Rank
11.06.2016; Foto H. Rank
11.06.2016; Foto H. Rank
11.06.2016; Foto H. Rank
11.06.2016; Foto H. Rank
11.06.2016; Foto H. Rank
11.06.2016; Foto H. Rank
11.06.2016; Foto H. Rank
11.06.2016; Foto H. Rank
19.06.2016; Foto H. Rank
19.06.2016; Foto H. Rank
19.06.2016; Foto H. Rank
19.06.2016; Foto H. Rank
22.07.2016; Foto H. Rank
22.07.2016; Foto H. Rank

Fischadler am Regen freigelassen

Wieder in Freiheit: Fischadler am Regenufer; Foto F. Baer
Wieder in Freiheit: Fischadler am Regenufer; Foto F. Baer

(05.04.2016) - Nach kurzer Pflege konnte ein Fischadler wieder in die Freiheit entlassen werden. In unmittelbarer Nähe der Vogelstation ließ ihn unser Bundesfreiwilliger, Max Vandrey, unter fachlicher Anleitung von Ferdinand Baer aufsteigen. Das Tier stammte aus dem Altmühltal und hat sich in einem Teichnetz verletzt. Der Fischadler wird nun weiterziehen, vielleicht bleibt schließt er sich aber auch den Artgenossen in der mittleren und nördlichen Oberpfalz an.


LBV-Kreisgruppe Straubing unterstützt Vogelstation

Foto M. Vandrey / LBV Oberpfalz
Foto M. Vandrey / LBV Oberpfalz

(25.01.2016) - Die LBV-Kreisgruppe Straubing-Bogen unterstützt die Vogelauffangstation Regenstauf mit einer Spende über 500 Euro. Der stellvertrende Vorsitzende, Dr. Adolf Feig, ist Greifvogelexperte im Landkreis und steht in regelmäßigem Kontakt mit den Team um Ferdinand Baer. Herr Goß hat heute im Namen der Kreisgruppe einen Scheck an den Leiter der Einrichtung, Christoph Bauer, überreicht.

© Landesbund für Vogelschutz in Bayern e.V.
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