"Giga-Factory“ bei Tirschenreuth gefährdet Artenvielfalt - LBV lehnt Pläne für Holzhausfabrik im Moorwald ab

Hilpoltstein, 30.03.21 –Der Flächenfraß ist eines der drängendsten Umweltprobleme in Bayern. Immer mehr Gewerbeflächen werden vor allem in Wäldern ausgewiesen. Besonders gravierend ist die geplante 37 Hektar große „Giga-Factory“ im Stadtwald von Tirschenreuth. Dort sollen jährlich 3.000 Holzhäuser produziert werden. Der LBV-Vorsitzende Dr. Norbert Schäffer hat bei einem Ortsterminauf die enormen Eingriffe in den Moorwald hingewiesen. „Was hier entstehen soll, ist mit der Bewahrung der Schöpfung nicht vereinbar“, empört sich Schäffer. „Hier wird das Tafelsilber des bayerischen Naturschutzes verschleudert“, so der LBV-Vorsitzende weiter.

Hier geht es zur gesamten Pressemitteilung...

Faszination Bayerische Vogelwelt - Autor spendet Honorar

Eine Spende über 1.200 Euro haben der Naturfotograf John Mihopulos und Josef Roidl vom Battenberg Gietl-Verlag aus Regenstauf an die LBV-Vogelstation übergeben. 

Im vergangenen Oktober ist der neue Bildband "Faszination bayerische Vogelwelt" erschienen. Der Regensburger Mihopulos hat in ganz Bayern einmalige Eindrücke unserer heimischen Vögel eingefangen und in dem Band zusammengestellt. 

Sein Autorenhonorar hat er nun der Vogelstation gespendet. Der Leiter der Vogel- und Umweltstation, Christoph Bauer, hat ein Vorwort für den Bildband verfasst.

Das Buch ist auch im LBV-Naturshop erhältlich:

https://www.lbv-shop.de/faszination-bayerische-vogelwelt

Wir danken ihm und BattenbergGietlHeimat für die tolle Zusammenarbeit und Unterstützung!

OBERPFALZ geht rund I Frühling 2021

Ende März erscheint die erste Ausgabe im Jahr 2021 unseres Aktiven-Rundbriefs „Oberpfalz geht rund“. Wir schauen wieder auf interessante Aktionen und Geschichten von unseren Aktiven in der Oberpfalz sowie aus unserer Bezirksgeschäftsstelle aus den vergangenen drei Monaten. 

Unsere Themen im Frühling sind: 

  • Bezirksversammlung LBV Oberpfalz
  • Aus den Kreisgruppen: Wachtelkönig, Schleiereulen, Weiden West IV, NACHTAKTIV und Volksbegehren Artenvielfalt
  • Gebäudebrüterdatenbank
  • Osterferien: Angebote To Go
  • Termine und Fortbildungen
  • Neue Form der LBV-Sammelwoche
  • EAB News

Hier gibt es den Rundbrief...


Teublitz: NEIN zu Gewerbegebiet im Staatswald

Am 18. Februar 2021 hat der Teublitzer Stadtrat den Satzungsbeschluss für ein Gewerbegebiet an der A93 (Ausfahrt Teublitz) gefasst.

Dafür sollen 20 Hektar Staatswald gerodet werden. Die Sitzung wurde von großem Protest begleitet. Mehr als 150 Menschen haben mit Bannern und Sambatrommeln ihren Widerstand gegen die Planung deutlich gemacht.

Ihre Forderung: Kein Verkauf von Staatswald!

Die Stadt Teublitz ist nach wie vor nicht Eigentümer der Fläche, sondern der Freistaat. Der LBV und andere Verbände fordern seit Langem den Verkauf von Staatswäldern für Gewerbegebiete zu stoppen.

Sie sind keine kommunale Verfügungsmasse. Dies hat auch der erfolgreiche Bürgerentscheid in Weiden eindrucksvoll gezeigt.

In Teublitz sind noch viele Fragen aus Sicht des Artenschutzes oder hinsichtlich der hydrologischen Verhältnisses ungeklärt. 

Die Stadt hat auf Nachfrage eingeräumt, dass sie auch Anfragen von Autohofbetreibern erhalten habe. 

Soll dafür der Wald aller Bürger*innen verramscht werden?!

 

Die Presseinformation des LBV zur Stadtratssitzung am 18.02.2021 finden Sie hier...

 

Alle bisherigen Stellungnahmen des LBV zu der Planung finden Sie hier:

www.schwandorf.lbv.de

 

Alle bisherigen Stellungnahmen des LBV zu der Planung finden Sie hier:

www.schwandorf.lbv.de

Walderhalt in Weiden-West: LBV freut sich über klares Votum zum Erhalt des Waldes

Weiden, 15.02.2021 – Das geplante Gewerbegebiet West IV in Weiden i.d. Oberpfalz wäre ein drastisches Beispiel für ungebremsten Flächenverbrauch und ein bayernweites Negativbeispiel für fortschreitende Naturzerstörung. Bis zum 14. Februar konnten die Menschen in Weiden in der Oberpfalz über die geplante Erweiterung des Gewerbegebietes Weiden-West in einem Bürgerentscheid abstimmen (Hier geht es zur gemeinsamen Pressemitteilung...)

Eine überwältigende Mehrheit von über 65 Prozent der Wähler*innen stimmte für den Erhalt des 70 Hektar großen Staatswaldes als grüne Lunge der Stadt Weiden.

„Die Menschen wollen eine nachhaltige Stadtentwicklung und nicht noch mehr Flächenfraß. In Zeiten des Klimawandels können wir uns großflächige Rodungen von Wäldern nicht erlauben“, sagt der LBV-Vorsitzende Dr. Norbert Schäffer. Der LBV freut sich über den großartigen Erfolg des örtlichen Bündnisses und dankt allen Aktiven für den Einsatz in den vergangenen Wochen. Der bayerische Naturschutzverband gehört dem Trägerkreis des Waldbündnis Weiden an.

Hier geht es zu Presseinformation...

Neuer LBV-Oberpfalz-Rundbrief für ehrenamtlich Aktive

Unser Format "Oberpfalz geht rund!" wendet sich an alle LBV-Aktiven in der Oberpfalz. Hier stellen wir die Arbeit unserer Kreisgruppen vor Ort vor, erzählen über interessante Aktionen und berichten aus der LBV Vogel- und Umweltstation Regenstauf.

 

Unsere Themen im Winter sind:

  • Neue Fledermausquartierbetreuer* innen in Cham
  • Veranstaltungen anbieten 2021
  • Nachhaltigkeitswoche Universität Regensburg
  • Flächenfraß stoppen!
  • Baumfalke - Kandidat bei der Wahl zum Vogel des Jahres 2021
  • Thema „Vögel“ im Naturschwärmer“
  • Termine | EAB News

Hier gibt´s den Rundbrief


„Naturschwärmer“: raus in die Natur und die Welt ein bisschen besser machen - neue online Mitmachaktionen

Gemeinschaftsaktionen, Gruppentreffen oder Veranstaltungen rund um den Naturschutz sind zurzeit nur eingeschränkt möglich. Deswegen startet der LBV das digitale Umweltbildungsprojekt „Naturschwärmer“. Familien erhalten online auf einer neuen Plattform ein großes Angebot an Informationen, Tipps und Mitmachaktionen zu bestimmten Nachhaltigkeitsthemen. Jeden Monat gibt es neue Ideen zu einem Thema, wie zum Beispiel Fledermäuse, Garten, Müllvermeidung oder Klimagerechtigkeit.

Hier geht es zur Mitmachseite des Naturschwärmers...

Vogelstation PLUS

Neue Familien-Programme in der LBV-Umweltstation Regenstauf!

Auch in unserer Umweltstation hat sich heuer viel geändert: Seit dem Lockdown im Frühjahr durften uns keine Schulklassen und kaum andere größere Gruppen mehr besuchen. Für Familien oder andere kleine Gruppen bieten wir nun das Spezialprogramm „Vogelstation PLUS“ an: Sie können unter Einhaltung der Corona-Regeln zunächst unsere Vogelstation besichtigen (30 – 60 Minuten) und dann aus mehreren Angeboten auswählen.

Hier geht es zum Programm...

09/2020: Erster LBV-Oberpfalz-Rundbrief von und für ehrenamtlich Aktive im Bezirk.

Unser neues Format wendet sich an alle LBV-Aktiven in der Oberpfalz.

Hier stellen wir die Arbeit unserer Kreisgruppen vor Ort vor, erzählen über interessante Aktionen und berichten aus der LBV Vogel- und Umweltstation Regenstauf.

Unsere Themen im Herbst sind:

  • Neues Format «...» für die Oberpfalz
  • Von uns für uns - Aus den Kreisgruppen
  • www.naturschwaermer.lbv.de
  • Familienprogramme in Regenstauf
  • Rettung eines jungen Uhus
  • Ehrenamtsbeauftrage für die Oberpfalz

Hier geht es zum Rundbrief – viel Spaß beim Lesen!


Interessiert an einem Bundesfreiwilligeneinsatz bei uns in der LBV Vogel- und Umweltstation in Regenstauf?

Max Boerschmann (20) war ein Jahr bei uns: „Nach dem Abitur ist es eine komische Zeit. [...] Ich bin auf den LBV in Regenstauf gestoßen und habe erfahren, dass es hier den Bundesfreiwilligendienst gibt. Ferdinand Baer [Leiter der LBV-Vogelstation Regenstauf] hat mich sofort für die ganze Sache begeistert, obwohl ich mich vorher noch nie mit Ornithologie oder Naturschutz auseinandergesetzt hatte." (08/2020)

Hier geht es zum gesamten Interview...

Der besonders geschütze Blaue Laufkäfer kommt im geplanten Gewerbegebiet vor
Der besonders geschütze Blaue Laufkäfer kommt im geplanten Gewerbegebiet vor

"Natur kann man nicht verschieben!" LBV-Pressemitteilung zu Gewerbegebiet Teublitz

01.10.2020 - Der Landesbund für Vogelschutz (LBV) stemmt sich weiter vehement gegen das geplante Gewerbegebiet an der Autobahnausfahrt Teublitz. Im Rahmen der Öffentlichkeitsbeteiligung gab der LBV Mitte August eine umfangreiche Stellungnahme zu den Planungen ab. „Derartige Planungen müssen der Vergangenheit angehören. In Teublitz spielen der Erhalt der Natur und der Schutz des Klimas offenbar keine Rolle. Das ist angesichts der dramatischen Entwicklungen unserer Zeit ein schlimmes Signal über die Region hinaus“ sagt Christoph Bauer, Leiter der LBV-Bezirksgeschäftsstelle.

Der LBV kritisiert den drohenden Verlust von 20 Hektar Wald, in dem viele geschützte Tiere leben. Mit eigenen Erhebungen haben LBV-Mitarbeiter z. B. Bergmolche, Waldeidechsen, Waldschnepfen und geschützte Laufkäfer nachgewiesen, und dies den Planern und Behörden gemeldet. „Viele dieser Arten belegen den hohen naturschutzfachlichen Wert dieses Waldes, und dass es eben kein 08/15-Wald ist, wie oft behauptet wird“ sagt Dr. Christian Stierstorfer, Waldreferent des LBV.

Hier geht es zur vollständigen Presseinformation und zur

Stellungnahme des LBV im Rahmen der Öffentlichkeitsbeteiligung (August 2020)

Trasse der geplanten Straße bei Mantel
Trasse der geplanten Straße bei Mantel

LBV klagt gegen Neubau der Kreisstraße NEW21 bei Mantel

Hilpoltstein, 24.06.2020 – Der LBV hat Klage gegen den Neubau der Kreisstraße NEW21 im oberpfälzischen Markt Mantel beim Verwaltungsgericht Regensburg eingereicht.

Mitte Mai 2020 hatte die Regierung der Oberpfalz den Planfeststellungsbescheid für den Bau der Ortsumgehung Mantel erlassen. Die knapp 840 Meter lange Trasse durchschneidet das europäische Naturschutzgebiet Haidenaab-Aue. Im Bereich der geplanten Straße befinden sich auch Vorkommen des streng geschützten Dunklen Wiesenknopf-Ameisenbläulings, einer in Bayern besonders seltenen Schmetterlingsart. „Der Bescheid für den Bau der Ortsumgehung Mantel weist erhebliche naturschutzfachliche Mängel auf“, begründet Dr. Norbert Schäffer, Vorsitzender des LBV die Klage seines Verbands. „So wurde die von den Naturschutzbehörden geforderte Prüfung zu Auswirkungen der Trasse auf die Vorkommen des Ameisenbläulings nicht vorgenommen."

Hier geht es zur Pressemitteilung des LBV...


Gewerbegebiet im Staatswald bei Teublitz. Katatstrophales Signal: 20 Hektar totale Vernichtung

23.04.2020 - Dürre seit Wochen, die Wälder sind in ernsthafter Gefahr, so die einhellige Meinung bei Experten. Nur noch wenige Wälder mit guter Wasserversorgung sind derzeit intakt, z. B. am Fuße des Schwarzen Berges bei Teublitz (Landkreis Schwandorf). Quellaustritte und kleine Wasserläufe versorgen diesen Wald mit ausreichend Lebenselixier, selbst in trockenen Jahren.

Genau dieser Wald soll nun in ein Gewerbegebiet umgewandelt werden, mit anderen Worten: 20 Hektar totale Vernichtung.

Dazu hat der Landesbund für Vogelschutz (LBV) bereits umfangreiche Stellungnahmen verfasst, siehe „Flächenfraß im Städtedreieck“ auf der Seite https://schwandorf.lbv.de/berichte-und-informationen.html. Der sogenannte „Ferienausschuss“ des Teublitzer Stadtrates beschloss am gestrigen Mittwoch (22.04.2020) die „Billigung der Planunterlagen für die öffentliche Auslegung“ für dieses Gewerbegebiet.

Hier geht es zur Presseinfo des LBV...

Fortschreibung des Regionalplans. Städtedreieck will ökologischen Vorrang streichen lassen

04.02.2020 - Derzeit wird der Regionalplan Oberpfalz-Nord fortgeschrieben. Bei dem geplanten Vorrang für ökologische Belange, nimmt das Städtedreieck eine knallharte Position ein: „Dieses Ziel ist ersatzlos zu streichen“ heißt es in einer gemeinsamen Stellungnahme von Burglengenfeld, Maxhütte-Haidhof und Teublitz. Der Planungsverband Oberpfalz Nord lehnt dies glücklicherweise ab.

Dass das Städtedreieck in Sachen Naturschutz und Ökologie alles andere als ein Musterschüler ist, zeigt sich in vielen zerstörerischen Projekten und Planungen (Umgehungsstraße durch die Teublitzer Weiher, Gewerbegebiet im Wald am Schwarzen Berg, und viele weitere Projekte).

Doch auch beim Regionalplan setzen sich Burglengenfeld, Maxhütte-Haidhof und Teublitz gegen den Schutz von Natur und Umwelt ein. In der 29. Änderung des Regionalplanes Oberpfalz Nord für das Kapitel „Allgemeine Entwicklung, Raumstruktur und Zentrale Orte“ wird ein Ziel des Landesentwicklungsprogrammes umgesetzt. Darin heißt es: „Bei Konflikten zwischen Raumnutzungsansprüchen und ökologischer Belastbarkeit ist den ökologischen Belangen Vorrang einzuräumen, wenn eine wesentliche und langfristige Beeinträchtigung der natürlichen Lebensgrundlagen droht.“

In einer gemeinsamen Stellungnahme fordern die Gemeinden im so genannten Städtedreieck: „Dieses Ziel ist ersatzlos zu streichen“.

„Als ich das gelesen habe, konnte ich es kaum fassen“, sagt Christoph Bauer, Leiter der LBV-Bezirksgeschäftsstelle Oberpfalz.

Er beschäftigte sich in den vergangenen Wochen mit der Fortschreibung des Regionalplanes zu den Kapiteln Bodenschätze und Siedlungsstruktur, die bis vor kurzem öffentlich auslag. Dabei studierte er auch die Stellungnahmen von Behörden, Verbänden und Kommunen, in der es u. a. um Ökologie und Naturschutz geht.

Hintergrund für die knallharte Forderung des Städtedreiecks ist, dass man offenbar Angst um die Verwirklichung der Umgehungsstraße hat, sollten ökologische Belange in Zukunft Vorrang haben. Mit Verweis auf das „laufende Raumordnungsverfahren“ drohen die drei Städte sogar „gegen diesen Passus Rechtsmittel einzulegen“.

Hier geht es zur Presseinfo des LBV...

Vier Vertreter von zivilgesellschaftlichen Initiativen stellen mit Pirmin Spiegel die amazonischen Anliegen in unseren bayerischen Kontext: Naturschutz, Fairer Handel, Geflüchtete und Kirche als Netzwerk
Vier Vertreter von zivilgesellschaftlichen Initiativen stellen mit Pirmin Spiegel die amazonischen Anliegen in unseren bayerischen Kontext: Naturschutz, Fairer Handel, Geflüchtete und Kirche als Netzwerk

Amazonien-Synode: Wie geht es weiter für Kirche und Umwelt? LBV beim Regensburger Studientag am 24.11.2019

(28.11.2019) - Genau einen Monat nach dem Ende der Amazoniensynode in Rom konnte das Bistum Regensburg am Sonntag, 24. November mit MISEREOR-Chef Pirmin Spiegel einen der deutschsprachigen Synodenteilnehmer im Kulturzentrum Leerer Beutel begrüßen und zu diesem weltkirchlichen Ereignis befragen. Christoph Bauer von der LBV-umweltstation Regenstauf war als Gesprächsteilnehmer auf dem Podium dabei.

Die Umweltbeauftragte des Bistums, Beate Eichinger, hat die Anliegen der Amazonien-Synode beim monatlichen Vortragsabend in der LBV-Umweltstation im September 2019 vorgestellt.

Der Hauptreferent Pirmin Spiegel berichtete, dass in den drei Wochen der Synode auch die Hoffnung spendenden Dimensionen des Lebens in Amazonien in den weltkirchlichen Fokus gerückt wurden. Die teilnehmenden Vertreter der Indigenen sowie die dort lebenden Bischöfe konnten zeigen, welch wichtige Aufgabe Kirche in solchen sozialen und ökologischen Spannungen hat. Viele Gemeinden und offizielle Repräsentanten stehen klar auf der Seite der Armen und Benachteiligten, sie setzen sich politisch sowie mit Bildungsmaßnahmen und juristischem Beistand ein gegen gewinnzentrierte Megaprojekte des Raubbaus an Natur und Menschen. 

In der Vorbereitungsphase der Synode wurden ca. 87.000 Menschen in einem breit angelegten Dialogprozess gehört. Ihre Hoffnungen und Erwartungen bilden die Basis der Synoden-Agenda. Allein diese Würdigung hat das Selbstbewusstsein gerade der Indigenen sehr gestärkt. Das Zuhören und Achten auf die alltägliche Lebenssituation, die aktive Teilhabe aller Interessierten und die synodalen Entscheidungsprozesse können auch uns in Europa inspirieren für eine zukunftsfähige Gestaltung unseres Zusammenlebens. Amazonien kann uns Mut machen für den Transformationsprozess hin zu einer öko-sozial gerechten Gesellschaft, in der die Kirche ihre Rolle als Anwältin der Ausgegrenzten und Bedrohten erfüllt.

Vier Vertreter von unterschiedlichen zivilgesellschaftlichen Gruppen auf der Bühne und Wortbeiträge aus dem Publikum brachten konkrete Handlungsperspektiven aus der Realität des Bistums Regensburg in das Gespräch mit Pirmin Spiegel ein: 

Christoph Bauer vom Landesbund für Vogelschutz empfiehlt sich als Bündnispartner beim Schutz der Umwelt, Klara Wirthensohn wirbt für die Fairsuchungs-Schokolade aus wilden Amazonas-Kakaobohnen als Beispiel für lokale Projekte des Fairen Handels, Reinhold Birner weist auf die zu erwartende Zunahme von Klimaflüchtlingen hin, die junge Studentin Nathaly Puerto aus Kolumbien wünscht sich für einen besseren Zusammenhalt der verschiedenen Bevölkerungsgruppen die Unterstützung der Kirche.

 

Text und Bild: Bistum Regensburg

Weitere Informationen...


BN und LBV kritisieren geplantes Baugebiet Sulzbach-Ost: „Landschaftsschutzgebiet im Otterbachtal erhalten, vorhandene Flächen im Ort nutzen!“

27.11.2019 - Am kommenden Montag, 02. Dezember, soll der Umweltausschuss des Kreistags den Weg frei machen für das geplante Baugebiet östlich von Sulzbach an der Donau. Die Kommunalpolitiker entscheiden darüber, ob wieder einmal Flächen aus dem Landschaftsschutzgebiet Regensburg genommen werden sollen.

Noch bevor der Kreistag überhaupt einen Beschluss fassen konnte, hat die Marktgemeinde Donaustauf bereits mit der Auslegung des Bebauungsplanes begonnen. Die Öffentlichkeit hat bis 30. Dezember die Möglichkeit, die Pläne einzusehen und Stellung zu beziehen (http://www.donaustauf.de/aktuelles/alle-meldungen/bebauungsplan-sulzbach-ost/).

Der Landesbund für Vogelschutz (LBV) und der Bund Naturschutz (BN) lehnen eine Bebauung ins Otterbachtal hinein entscheiden ab. „Das ist ein völlig falsches Signal der Kommunalpolitik. Der Flächenfraß und die Zersiedelung im Landkreis nehmen immer weiter zu“, sagt Christoph Bauer, Bezirksgeschäftsführer des LBV in der Oberpfalz.

„Die Region braucht endlich einen Entwicklungsplan für Mobilität, Siedlungsentwicklung, Umwelt und Natur; sozusagen einen ´Zukunftsplan´. Dieser ist dringend notwendig und sollte mit breiter bürgerschaftlicher Beteiligung entstehen“, so Raimund Schoberer, Vorsitzender der BN-Kreisgruppe Regensburg.

Hier geht es zur Pressemitteilung...

Bericht in der Mittelbayerischen Zeitung vom 30.11.2019...

Das Siemens-Gymnasium in Regensburg ist beste Sammelschule der Oberpfalz
Das Siemens-Gymnasium in Regensburg ist beste Sammelschule der Oberpfalz

Regensburger Werner-von-Siemens-Gymnasium ist beste LBV-Sammelschule in der Oberpfalz

(25.07.2019) - Bei der diesjährigen Naturschutzsammelwoche des Landesbundes für Vogelschutz (LBV) konnte das Werner-von-Siemens-Gymnasium Regensburg ein Spitzenergebnis erzielen: insgesamt 4.877 EUR wurden von den Schülerinnen und Schülern gesammelt. Insgesamt haben sich 20 Klassen von der 5. bis zur 10. Jahrgangsstufe beteiligt. Damit ist das Gymnasium an der Brennesstraße die beste Sammelschule in der Oberpfalz. Die Klasse 5d war besonders fleißig. Hier kamen alleine 716 EUR zusammen.

Das Siemens-Gymnasium unterstützt seit vielen Jahren die Sammlung des Naturschutzverbandes. Christoph Bauer, Leiter der LBV-Bezirksgeschäftsstelle in Regenstauf, bedankte sich bei den Schülerinnen und Schülern für ihren großartigen Einsatz. Er übergab Schulleiter Dr. Berthold Freytag und Biologie-Lehrerin Birgit Bensinger eine Dankesurkunde sowie einen Scheck für ein Schulprojekt.

Mit dem Erlös aus der Spendensammlung wird unter anderem der Umweltbildung im LBV zu Gute.